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Wie wichtig ist gesunder schlaf?

Stress oder Hektik sind pures Gift für unseren Körper. Ein gesunder Schlaf wird in diesem Zusammenhang immer wichtiger. Um den Körper von den Strapazen des Tages zu regenerieren. Sie fördern damit nicht nur Ihre Gesundheit, sondern bestimmen auch Ihre Leistungsfähigkeit für den neuen Tag. Zusätzlich verbessern Sie Ihre Konzentration, bzw. sorgen für Entspannung. Das alles sind Faktoren, die für den nächsten Tag entscheidend sind, um leistungsfähig zu sein.

Schlafen macht glücklich und hält gesund. Für unseren menschlichen Organismus ist der Schlaf lebenswichtig und neben Essen bzw. Trinken ein Grundbedürfnis des Menschen. Unser Körper erholt sich von den Strapazen des Tages und lädt über Nacht seine Batterien wieder auf. Im Schnitt benötigt eine erwachsene Person zwischen 6-8 Stunden Schlaf. Ohne ausgiebige Erholungsphasen werden sie krank. Es ist daher wichtig, regelmäßig aber auch gut zu schlafen.

Doch was passiert eigentlich, während Sie schlafen?

Gesunder Schlaf ist wichtig
Im Schlaf arbeiten etliche Funktionen zusammen, um den Körper zu regenerieren & fit für den neuen Tag zu machen!

Das Gehirn verarbeitet die gesamten Informationen des Tages und filtert die Ereignisse. Bei diesem Vorgang wird zwischen wichtigen oder unwichtigen Mitteilungen unterschieden.

Wichtige Erlebnisse wandern nach dem Speichern von Ihrem Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis. Ein Beispiel: Wenn Sie am Tag für eine Prüfung lernen, manifestiert sich das Gelernte über die Nacht und ist am nächsten Tag rascher abrufbar bzw. präsent.

Gesunder Schlaf fördert aber nicht nur Ihre Gesundheit, nein er stellt diese auch wieder her. Das Immunsystem bekämpft Krankheitserreger. Leitet dadurch einen Regenerationsprozess ein. Bei diesem Prozess bilden sich neue Zellen. Gifte werden aus dem Organismus gespült!

Sind Schlafphasen wichtig für einen gesunden Schlaf?

Gesunder Schlaf bedeutet aber auch das sämtliche Schlafphasen mehrmals in einer Nacht durchlaufen werden müssen.

Ein Schlafzyklus beträgt ca 90 Minuten. Dieser Zyklus wird um die 4 Mal pro Nacht wiederholt, wobei die Tiefschlafphase zu Beginn am längsten dauert. In dieser Phase treten diverse Entspannungszustände auf. Es verlangsamen sich die Herzfrequenz, der Stoffwechsel oder die Atmung. Ihr Körper wird richtig entspannt.

Gesunder Schlaf wird auch durch Schlafzyklen ermöglicht

Die unterschiedlichen Zyklen lassen sich in drei Phasen aufteilen: In der Leichtschlafphase beginnt die Entspannung der Muskeln und es startet die Verarbeitung der Informationen. Der Schlafende kann jedoch noch leicht aufgeweckt werden. In der darauf folgenden Tiefschlafphase ist dies schon schwieriger. Der Organismus fährt den Blutdruck und die Körpertemperatur herunter. Zusätzlich verlangsamt sich die Atmung bzw. der Herzschlag. Die Traumschlafphase ist der bekannte REM-Schlaf und kennzeichnet sich durch hohe Aktivität des Nervensystems aus. Werden Sie während dieser Phase geweckt, können Sie sich häufig an Ihre Träume erinnern.

Die empfohlene durchschnittliche Schlafdauer je nach Altersgruppe

Babys im Alter von 0-3 Monaten benötigen 15,5 Stunden Schlaf pro Tag. Das sind64.58%
Babys im Alter von 4-11 Monaten benötigen 13,5 Stunden Schlaf pro Tag. Das sind56.25%
Kinder im Alter von 1-2 Jahren benötigen 12,5 Stunden Schlaf pro Tag. Das sind52.08%
Kinder im Alter von 3-5 Jahren benötigen 11,5 Stunden Schlaf pro Tag. Das sind47.92%
Kinder im Alter von 6-13 Jahren benötigen 10 Stunden Schlaf pro Tag. Das sind41.67%
Kinder im Alter von 14-17 Jahren benötigen 9 Stunden Schlaf pro Tag. Das sind37.5%
Erwachsene im Alter von 18-25 Jahren benötigen 8,5 Stunden Schlaf pro Tag. Das sind35.42%
Erwachsene im Alter von 26-64 Jahren benötigen 8 Stunden Schlaf pro Tag. Das sind33.33%
Erwachsene im Alter von 65+ Jahren benötigen 7,5 Stunden Schlaf pro Tag. Das sind31.25%
Der Prozentanteil bezieht sich auf 24 Stunden eines Tages. Sie finden von Babys bis zu Erwachsenden jede Kategorie. Statistik Quelle: National Sleep Foundation @ Statista 2016!

Gesunder Schlaf: Welche Faktoren sind wichtig?

Was wir bisher festgestellt haben, ist das eine Person nicht nur ausreichend, sondern auch noch gesunden Schlaf benötigt. Doch was bedeutet eigentlich gesunder Schlaf? Was kennzeichnet ihn? Und wofür ist er wichtig?

Grundsätzlich ist in erster Linie die Schlafdauer entscheidend. Diese Phase sollte auf keinen Fall zu lang aber auch nicht zu kurz sein. Wird zu lange geschlafen, kommen wir am nächsten Tag nur schwer wieder in Gang. Zu kurzer Schlaf hingegen verhindert, dass die Erholungseffekte ihr Maximum erreichen können. Umso länger ein Tag wird desto müder werden Sie in der Regel gegen Ende hin auch.

Die Zeit spielt auch eine entscheidende Rolle: Eine Nacht ist zum Schlafen da. Jeder Mensch hat eine innere Uhr, die von Sonne und Mond gestellt wird. Gesunden Schlaf erreichen wir am effektivsten im Einklang mit dem inneren Taktgeber. Schichtarbeiter haben aufgrund des unregelmäßigen Rhythmus daher oft Schlafprobleme. Wenn das Sonnenlicht verschwindet, schüttet der Körper das Hormon Melatonin aus. Auch beim Camping oder durch Luftbetten!

Schlafstörungen: Was tun & aktuelle Statistiken

Schlafstörungen sind weit verbreitet und wirken sich schnell auf das Wohlbefinden bzw. die Gesundheit aus. Daher sollte bei länger andauernden Schlafstörungen unbedingt gehandelt werden.

Eine der Faktoren für Schlafstörungen ist Stress. Das beginnt teilweise schon vor dem Schlafen gehen: Ihre Gedanken kreisen immer wieder um dasselbe Thema. Schlaflosigkeit wird somit schon herbeigeredet. Es sollte versucht werden, gelassen zu bleiben. Wie?

Schlafstörungen können Ihre Gesundheit beeinflussen

Ganz einfach durch Entspannungsübungen wie Fantasie-Reisen oder die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen können dabei helfen. Doch auch verschiedenen Rituale können Ihnen helfen, rasch zur Ruhe zu kommen. Schlafhygiene bedeutet, sich auf das Schlafen vorzubereiten. Dazu gehören feste Zeiten und ritualisierte Handlungen. Abends können Sie einen Spaziergang machen, eine heiße Tasse Tee trinken, die Alltagssorgen loslassen, das Smartphone ausschalten, keine schweren Mahlzeiten einnehmen und ins Bett nur für die Nachtruhe gehen (und nicht zum Fernsehen bzw. Smartphone) erleichtert es, seinen gesunden Schlaf zu erreichen.

Schlafstörungen haben sich seit dem Jahr 2007 bereits verfünffacht

38%
Nickerchen Tags 2017
23%
Nickerchen Tag 2007
51%
Schlafprobleme Jahr 2017
30%
Schlafprobleme Jahr 2007
Diese Studie wurde von der Med-Uni Wien an 1000 Teilnehmern durchgeführt. Verglichen wurde der Zeitraum 2007 und 2017. 16 % haben medizinische Hilfe in Anspruch genommen!